FraPapEpi

Weltmusik-Trio um Franz Schüssele
Termin
Mi. 30.09.2020, 20:00
Beim zweiten Konzert am Mittwoch führt der Tausendsassa Franz Schüssele Musiker dreier Kontinente zu einem Weltmusik-Trio zusammen. Zusammen mit Epi, einem Stimmwunder aus der Mongolei und Pape Dieye aus dem Senegal spielen sie traditionelle afrikanische, mongolische und europäische Naturtonmusik sowie eigene Kompositionen. Ergänzt wird das Trio mit dem Sprecher Reinhard Danner, der pointiert die Schöpfungsgeschichte spricht, untermalt mit den Instrumenten des Weltmusik-Trios.
Beschreibung
Weltmusik-Trio
FRAPAPEPI
 
Enkhjargal Dandarvaanchig (Kurzform: Epi):
Mongolische Pferdekopfgeige, Unter- Obertongesang
 
Franz Schüssele:
Naturton-Instrumente: Alp- Stier-Naturhörner, Fujara, Muschel, Lure, Sackpfeife...

Pape DIEYE:
traditionelle afrikanische Instrumente, Gesang
 
Reinhard Danner: Sprecher
 
Epi, das Stimmwunder aus der Mongolei, wandelt zwischen den Kulturen. Mit seinem Spiel auf der Morin hoor und der Perfektion seines Gesanges (Unter- und Oberton) liebt er es, seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation zu verschmelzen. Epi studierte am Musik-Konservatorium in Ulaanbaatar. Schon während seiner Ausbildung spielte er im mongolischen Fernsehen und tourte mit verschiedenen Staatsensembles durch das ganze Land, um die mongolische Volksmusik zu pflegen. 1993 gelangte er zum ersten Mal mit der Gruppe „Altain Orgil“ nach Deutschland, wo er unter anderem auch Rüdiger Oppermann kennenlernte. Mit ihm spielte er die letzten neun Jahre nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland
und den USA zahlreiche Konzerte. Die letzten Konzert-Tourneen führten ihn auf die Schweizer Expo `02, nach Madrid Gran Canaria und Paris, um nur einige zu nennen. Mit seiner eigenen Interpretation mongolischer Volksmusik schreitet er inzwischen auch auf Solopfaden. Neben mehreren CD-Einspielungen als Gastmusiker erschien 2002 seine erste Solo-CD („Hoirr Öngö“).
 
Der Multiinstrumentalist Franz Schüssele ist als Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz, Volks- und Weltmusik international als Solist mit Alphorn, archaischen Naturton- und kuriosen Musikinstrumenten tätig. Neben der Posaune, die er ordentlich studiert hat, brachte er sich eine Reihe seltener historischer Instrumente, wie z. B. Serpent, Trumscheit (Tromba Marina) und Theremin, usw. selbst bei und erfand auch eine Menge kurioser Instrumente, wie z.B. Büchsentrompete, Medizinalflöte etc. Als Solist und mit seiner Musikgruppe „Gälfiäßler“, die durch Rundfunk und Fernsehen bekannt und zu einem Markenzeichen für originale und originelle
Volksmusik und ausgefallene, seltene Instrumente wurde, steht er seit über 35 Jahren auf der Bühne und ist regelmäßig in Fernsehen und Hörfunk zu Gast. Im Jahr 2001 wurde er mit seiner Band(e) als Gruppe mit den meisten Musikinstrumenten (152) ins „Guinnessbuch der Rekorde“ eingetragen.Franz Schüssele ist freiberuflich und als Lehrbeauftragter für Posaune an der Pädagogischen Hochschule Freiburg tätig, veröffentlichte zahlreiche CD‘ s und erhielt schon mehrere Preise.
 
Pape DIEYE ist in DAKAR, der Hauptstadt Senegals geboren. Von 1976 bis 1980 studiert er an der Hochschule für Bildende Kunst in Dakar. Parallel zum Kunststudium widmet er sich intensiv dem Spiel der Bugarabus (ein Ensemble aus 3 Trommeln) und lernt bei traditionellen Musikern in der Casamance im Süden Senegals. Fasziniert von der Klang- und Rhythmusvielfalt beschließt er, sich ganz der Musik zu widmen. 1982 kommt er nach Paris und spielt in den folgenden Jahren als Perkussionist in zahlreichen Gruppen. 1986 folgt ein Studium an der Hochschule für Musik in Paris; ein Aufbaustudium an der American School for Modern Music in Paris und Studium der traditionellen Rhythmen auf den Antillen. Für die Theaterproduktion « M.Amadée » des Regisseurs Michel Galabru schreibt und realisiert er 1990 die Theatermusik. Es folgen Kompositionen und musikalische Beteiligung an Filmen wie: „Les Caprices d‘un Fleuve“ von Bernard Giraudeau (1996 für den César nominiert) und „ Inca de Oro“ von Patrick Grandperret (1997 mit 7 x Gold ausgezeichnet). Im Jahr 2001 wird er im Rahmen eines Musikprojektes des Nationaltheaters als Pädagoge nach Namibia
geholt. Dort erforscht er die Rhythmen verschiedener Volksgruppen und arbeitet mit namibischen Musikern. Als Mitbegründer der namibischen Gruppe SIDADI ist er bis heute ihr musikalischer Leiter. Seit 2003 arbeitet er als Musiker, Pädagoge und Komponist sowohl in Frankreich wie auch in Afrika und Deutschland.
Veranstaltungsort
Katholische Kirche St. Johannes Baptist
Allmendplatz
77728 Oppenau
Veranstalter
Katholische Kirchengemeinde Oppenau - Trägerverein: Consortium Classicum e.V.
An der Rench 7
77728 Oppenau
Telefon: 07804 8799868
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